Der Rüstwagen wird bei Technischen Hilfeleistungen größeren Umfangs, hauptsächlich aber bei Verkehrsunfällen und zum Ausleuchten von Einsatzstellen eingesetzt.
Der RW hat ein festeingebauten Stromerzeuger.
Für Verkehrsunfälle liegen ein Hydraulischer Rettungssatz (Rettungschere und Spreizer, Rettungszylinder in drei verschiedenen Größen), eine Fußpedalschere, Glassäge und Federkörner in den Gerätefächern.
Um das verunfallte Fahrzeug zu stabilisieren werden Unterschiebklötze verwendet.
Das Herzstück für die Rettungsgeräte ist allerdings das Hydraulik-Aggregat mit Schnellangriff.
Zum Heben und bewegen von Lasten können Hebekissen, Hebesatz, Hebebaum, hydraulische-Winden, Mehrzweckzug sowie die am Fahrzeug angebrachte Seilwinde eingesetzt werden.
Um die Einsatzstelle auszuleuchten kann u.a. auf einen festangebauten Lichtmast zurück gegriffen werden, welcher auf sechs Meter auszufahren ist.
Des Weiteren befinden sich Motor-Kettensäge, Trennschleifer, Brennschneid-Gerät, Beleuchtungsgerät, Material zur Absicherung der Einsatzstelle, Hitzeschutzkleidung, Strickleiter, Baustützen, Rüstholz, Handwerkzeug, Werkzeug zum öffnen von Türen, Elektro-Werkzeugkasten, Ölbindemittel, und Gerät zum Retten von Personen aus Höhen und Schächten auf dem Fahrzeug.
(Lars Hylmar, 2002)

| Funkrufname | Florian Hameln 40-40 |
| Fahrgestell | MB Unimog U 1300 L |
| Aufbauhersteller | Bachert |
| Baujahr | 1985 |
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