Freiwillige Feuerwehr Aerzen

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22.07.2009 Gefahrguteinsatz

Gefahrguteinsatz bei der der Spedition Hausmann (Alarmübung)
  • Einsatzbeginn: 22.07.2009 17:20 Uhr 
  • Einsatzende:    22.07.2009 19:50 Uhr 
  • Einsatzdauer: ca. 2 1/2Stunden
  • Eingesetztes Personal: 1:89
  • Einsatzleiter: Heinz Brand - OBM
  • Fotos: -Galerie-
  • Pressebericht: Dewezet (23.07.09) Dewezet (24.07.09)
     

Um 17.20 Uhr wurden die Feuerwehren Aerzen, Gr. Berkel und Herkendorf sowie die Führungsgruppe der Gemeindefeuerwehr Aerzen mit dem Stichwort „Gefahrgutunfall bei der Spedition Hausmann in Aerzen“ alarmiert. Das es „nur“ eine Alarmübung ist, stellte sich erst im Laufe des Einsatzes heraus. Eine erste Erkundung durch den Ortsbrandmeister der FF Aerzen ergab folgende Lage:

Auf einem an der Entladerampe der Fa. Hausmann stehenden LKW waren mehrere Gefahrstoffe in Behältnissen der Größeordnung von 20 Liter bis 1000 Liter geladen. Einige dieser Behälter waren leckgeschlagen. Durch in die Speditionshalle ausgetretene Dämpfe und Gase der Chemikalien waren drei Mitarbeiter bewusstlos geworden und lagen im unmittelbaren Gefahrenbereich. Eine unbekannte Flüssigkeit tropfte vom Anhänger des LKW.  

Die ersten Maßnahmen richteten sich auf die Menschenrettung unter Atemschutz und Chemikalienschutzanzügen, die Sicherstellung der Fracht- und Ladepapiere aus dem Führerhaus des LKW sowie die Abdeckung der ausgetretenen Flüssigkeit mit Mittelschaum.

Die Kräfte der FF Gr. Berkel richteten inzwischen eine Not- Dekontaminationsstelle für die verletzten Mitarbeiter und die zuerst eingesetzten Kameraden ein.Die Mitglieder der Führungsgruppe ließen neben dem Rettungsdienst den Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr aus Kirchohsen, den ABC- Zug aus Marienau, den Gefahrgutbeauftragten des Landkreises sowie die FF Reher nachalarmieren. Die Einsatzleitung wurde in einem Büro der Spedition Hausmann eingerichtet. Aufgrund der schwülwarmen Witterung und des Kräfte raubenden Einsatzes unter den Vollschutzanzügen wurde die Verpflegungsgruppe der Kreisfeuerwehr mit Getränken ebenfalls nachalarmiert. 

Nach dem Eintreffen der Spezialkräfte konnte die Not- Dekonstelle durch eine Personendekontaminationsschleuse ersetzt werden. Die Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges begannen die Behälter auf dem LKW abzudichten und abzuladen. Diese Behältnisse werden später einer auf die Entsorgung von Chemikalien spezialisierten Fachfirma übergeben. Nach gut zwei Stunden waren die Arbeiten für die Feuerwehr abgeschlossen. Insgesamt 90 Einsatzkräfte wurden gebraucht, um diese Lage abzuarbeiten.  

Herzlichen Dank an die Spedition Hausmann für die Unterstützung bei dieser Übung!  

Heinz Brand

OrtsBM FF Aerzen 

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

TLF 16/25  Rüstwagen  LF 10/6 MTW


 

Nächster Termin

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