Freiwillige Feuerwehr Aerzen

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Herbstgefahren

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So schön der Sommer auch dieses Jahr war, so ist es nicht zu übersehen, dass nun die dunkle Jahreszeit begonnen hat.  Aber genau diese Zeit birgt etliche Gefahren für den Straßenverkehr.

Damit Ihnen nichts passiert haben wir für Sie ein paar Ratschläge zusammengestellt.

  • Fahren Sie auf nassen Straßen vorsichtig und mir Gefühl, vermeiden sie starke Beschleunigung Ihres Fahrzeugs
  • Achten Sie auf Wildwechsel, es können immer noch Tiere folgen wenn Sie bereits welche entdeckt haben
  • Nachts bei Walddurchfahrten möglichst mit Fernlicht fahren. Die Augen der Wildtiere reflektieren das Licht und Sie sehen diese  dann besser. Taucht Wild im Scheinwerferlicht auf, sofort abblenden, bremsen und hupen.
  • Lässt sich ein Zusammenstoß mit Tieren nicht mehr vermeiden, halten sie Lenkrad gut fest, bremsen Sie und fahren sie geradeaus weiter. Riskieren Sie keine Ausweichmanöver! Sie gefährden nur sich und andere Verkehrsteilnehmer.
  • Kann man nur von einem zum nächsten Leitpfosten sehen - sie stehen auf Autobahnen in 50-Meter-Abständen und auf Bundesstraßen in 25-Meter-Abständen - dann die Geschwindigkeit auf höchsten 50 km/h bzw. auf Landstraßen auf 30 km/h herabsetzen.
  • Fahren sie in eine Nebelwand, vermeiden sie starkes abbremsen, es gefährdet den nachfolgenden Verkehr!
  • Bleiben Sie bei Nebel stets Bremsbereit
  • Orientieren Sie sich nicht an der Mitteleleitlinie, der Gegenverkehr könnte die gleiche Idee haben!
  • Schalten Sie bei dichtem Nebel die Scheibenwischer an, diese beseitigen die Nässefilm
  • Halten Sie die Frontscheibe mit dem Gebläse frei, damit Sie besser sehen
  • Fahren Sie auch am Tage mit Licht, die anderen Verkehrsteilnehmer sehen Sie besser
  • Schalten Sie die Nebelrückleuchte erst bei einer Sicht unter 50m ein!! Diese blendet die hinter Ihnen fahrenden Fahrzeuge.
  • Prüfen Sie nach dem Einschalten der Heckscheibenheizung ob diese auch wirklich an ist, oft wird der Schalter mit der Nebelrückleuchte verwechselt!

Sollten Sie dennoch einmal einen Wildunfall haben, rufen Sie die Polizei. Diese stellt eine Bescheinigung über den Unfall aus und informiert den zuständigen Jäger oder Förster. Folgen Sie keinem Tier, sondern markieren Sie die Fluchtrichtung. Nehmen sie keine Toten Tiere mit (Wilderei), diese müssen an den Randstreifen geschafft werden (Handschuhe benutzen).  

Martin Hoefft (Freiwillige Feuerwehr Aerzen)